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Quelle: Splash! Facebook
Quelle: Splash! Facebook

I have a dream„, genau das ist mein Gedanke, wenn ich ans Splash! denke. Das Splash! ein Festival, das größte HipHop Festival, dass eigentlich pflicht für jemanden wie mich wäre. Es bleibt bis jetzt nur ein Wunsch, der realistisch bleibt. Ein kleines Ziel im Leben von einem Jungen aus dem Hinterland. Ganz ehrlich, was will man mehr als: „Camping„, „Alkohol„, „Musik„, „Fans“ &  jede Menge SonneSo Perfekt, würde Casper jetzt sagen.

Alleine der Blick auf Bühnen, auf der immer ein Rapper spielt und es einfach keine Pause gibt. Ich schaue mir zumindest immer, die Auftritte an, die von Sendern ausgestrahlt werden. Teilweise komme ich aus dem Grinsen nicht mehr heraus. Sogar Zuhause vor der Mattscheibe bekomme ich bei manchen Auftritten Gänsehaut! Ein geiles Beispiel ist ein dummer Gedanke, den ich auf dem Weg zur Arbeit hatte. Dieser Bestand aus der Kombination aus SXTN & Kool Savas. Ein Gedanke, der nicht zusammen passt. Im Kopf sagte ich mir schon:“Das wird nie passieren und es passt auch nicht zusammen!“ Jetzt sitzt ich hier auf meinem Stuhl und lache, weil dieser Gedanke auf der Splash Mainstage passiert ist! SXTN & Kool Savas performten zusammen, den Track „LMS“ von Kool Savas. Ich habe mich aus dem Staunen gar nicht mehr heraus bekommen, wie gut das ganze zusammen passte.

(Zeitstempel: 26:07)

 

Der Dream im Traum auf der Splash! Bühne

Ein Abnormaler und vielleicht unrealistischer Traum ist einmal im Leben, dass Splash! anzumoderieren. Ich kann mir ganz genau vorstellen, wie ich auf die Bühne steppe und über 10.000 Menschen mich anschauen und zurufen. Jeder hat Bock auf das Festival, die Hälfte ist total besoffen und haben die ersten Joints schon weg. Zu krass, wenn man darüber nachdenkt. Ich bin der, der sagte, dass es jetzt los geht und jetzt die Zeit ist zum feiern und das Leben zu leben!

„Just a imagine come true“ – BeamSight 2017

Am Ende bleibt es vielleicht nur ein Traum aber eins steht fest irgendwann geht es zum Splash! egal wann! 

 


 

Interview Chance the Rapper
Interview mit Chance The Rapper | Steht nicht im Zusammenhang mit dem Text!

Ich bin ein großer Fan von Interviews. Interviews verschaffen den Fans der Musiker eine andere Ansicht. Die Ansicht eines Künstlers, der wirklich schon alles, scheinbar unmögliche, geschafft hat. Egal ob in den Tracks oder Musikvideos scheint es mir immer, als wenn dieser Mensch, der den Künstler verkörpert, über dem Hörer steht. Es ist das ganz große Bild der Bühne in meinem Kopf, wenn ich einen Track höre. Der Rapper steht oben auf der Bühne und schaut auf die leere Masse und wird gefeiert wie ein mächtiges Wesen. Der Gedanke ist interessant, weil mir aufgefallen ist, dass für viele Fans Interviews wichtig sind, weil Interviews den Rapper mit den Fan auf eine Augenhöhe bringen.

In einem Interview zieht man dem Rapper, Künstler das Scheinbild/Kostüm aus. Zumindest bei einigen Künstlern schafft man diesen Effekt. Leider wird es immer schwerer dieses Ergebnis zu erreichen. Meiner Meinung nach gibt es Künstler, die ihren Style zu sehr verkörpern und sich zu sehr als die Übermenschen hinstellen. Beispiele werden in diesem Blog-Eintrag ausfallen, weil ich niemanden wirklich zu 100% einfügen kann.

Natürlich ist ein Grund, warum wir immer einen Musiker als ganz besonderen Menschen auftrumpfen, die Medien, die den Künstler, den Fans vorstellen. Ganz viele Zahlen, Geschichten und auch materielle Dinge, werden dem Fan entgegen geschmissen und dieser soll am besten die größten Augen machen.

Eine Erkenntnis hatte ich Mal bei einem Interview, in welchem weiß ich leider nicht mehr, dass ein Künstler genau so auf einer Ebene steht wie ich selbst auch. Messwerte, wie Verdienst & Erfolg verschwinden seit dem in meinem Kopf. Mir ist es egal wie groß der Erfolg ist, mir ist wichtig was in meinem Ohr ankommt und durch mein Gehirn geht. Dieses Gefühl, dass man hat wenn man seinen Lieblings-Track hört, kann man nicht erreichen wenn der Rapper mit einer Goldkette vor meinen Augen rum schwingt!

Die normale Stimme und den Menschen in Interviews

Bushido ist das perfekte Beispiel, dass ein Künstler anders bei einem Interview ist als auf der Platte, die man von ihm hört. Die Stimme ist in einem Track immer sehr gehoben, voluminös, beinah "bosshaft". Bei einem Interview ist die Stimme ganz anders und normal und man erkennt endlich wieder den Menschen. Ein weiteres Beispiel ist auch Kollegah, wenn wir schon das Wort "bosshaft" in den Text schreiben. Er ist dafür bekannt, dass er reinen "Image-Rap" betreibt und kein Wort von dem Zuhälter-Leben wahr ist. Schönes und reines Entertainment ist das Schema von Kollegah´s Tracks. Kollegah´s Interviews sind immer sehr sympatisch und vernünftig, zumindest heutzutage prallt er nicht mehr so heftig mit dem Boss Image.

Ein Fakt, der den Künstler Mensch werden lässt sind beantwortete Fragen oder einfach nur kurze normale Geschichten aus dem Alltag.

Wie beeinflusst ein Interview die Musik?

Seitdem ich es ausschalte, was der Rapper hat oder erlebt, kann ich die Musik in einem ganz anderen Winkel betrachten, somit auch für mich anderes bewerten. Das Bewerten ist sehr wichtig, weil es das Endbild in unserem Kopf hinterlässt und zwischen gut und schlecht unterscheidet.

Interviews sind nicht immer der Schalter, der den blendenden Scheinwerfer ausschaltet. Manchmal ist es sogar anders herum. Der Scheinwerfer wird erst durch das Interview umgelegt und blendet den Hörer so sehr, dass es die Bewertung beeinflusst. Meiner Meinung nach ist genau das der Fall, bei ganz vielen Rappern heutzutage. Wieder möchte ich keine Namen nennen, ich kann nur sagen, dass es hauptsächlich den amerikanischen Markt größtenteils abdeckt.

Lil Uzi Vert Interview
Lil Uzi Vert Interview | Steht in keinem Zusammenhang mit dem Beitrag!


 

In Moment habe ich sehr viele Review´s über Deutschrap geschrieben. Es ist mir aufgefallen, dass man von den heimischen Rappern eindeutig mehr weiß als von den Wurzeln in den USA. In diesem Jahr sind sehr viele Alben von amerikanischen Künstlern released worden. Ein ganz großes und sensationelles Album hat wieder mal Kendrick Lamar heraus gebracht. "DAMN." war ein Meisterwerk der Alben, die dieses Jahr released worden sind bzw. die je raus gebracht wurden. Die große Rap-Legende Snoop Dogg hat "Neva Left" gedroppt. Old School Feeling pur und ein wahres Feature Massaker. Drake hat ein wenig Aufmerksamkeit mit "More Life" erzeugt und "ein wenig" ist da noch sehr klein gehalten. Drake hatte wirklich Streaming Rekorde gebrochen, also ist Bushido mit Streaming Rekorden nicht ganz alleine. Tech N9ne hat ein Collabo Album mit seiner Crew produziert, der Name des Albums lautet "Dominion". Die Choppers sind für ein Indie Label sehr stark und kloppen immer weiter und weiter Alben raus, ich hoffe es geht noch einige Zeit weiter!

Was läuft in Moment wirklich in meiner Playlist, dass nicht aus Deutschland kommt?

In meinem Universum läuft viel The Game mit "The Documentary 1+2", wie schon erwähnt Kendrick Lamars neues Album "DAMN.", Wiz Khalifa´s Tracks laufen dauerhaft, wenn ich an US Musik denke. Die ganz alten Legenden, wie 2Pac, Busta Rhymes, Method Man & Redman laufen nur. Natürlich kann man nicht alles auf einmal hören. Ich höre hauptsächlich Phasenweise und nicht alles durcheinander. In Moment ist Phase, dass ich "The Documentary 1+2" sehr feier und gut in mein Alltag hinein passt.

Meine Ohren hören also nicht nur Nationale Musik, sondern werden auch mit den Wurzeln gefüttert. Auch beim Musik hören ist es wichtig eine große Balance zu finden sonst wird es eintönig und bekommt einiges nicht mit, dass über den Tellerrand geht.


 

187 Strassenbande - Sampler4
187 Strassenbande - Sampler4 / AUF!KEINEN!FALL!

Es ist ein sonniger Samstag und die 187 Strassenbande droppt einfach den Sampler 4 Snippet. Nach der 187 Allstars - Ep kommt der Sampler 4 und es hört sich krass an. Ich bin bei manchen Parts echt skeptisch aber trotzdem guter Dinge. Es ist nichts schlechtes, wenn man etwas vorsichtig mit den Erwartungen umgeht. Der Anfang des Snippet fängt mit dem im, voraus schon gezeigten Track "Millionär" an. Danach folgt im Sampler ein SA4 Part der mir ins Ohr ballert. Es folgt Gzuz und man hat direkt das 187 Feeling. Bam, man bekommt nach dem ganzen ein LX Part und ich freu mich immer wieder wenn ich einen LX Part höre. Maxwell entdeckt man erst bei einem typischen Old School Hip-Hop Beat der sehr an die LA Küste erinnert. Später folgt noch eine Line von Bonez, die ich nicht ganz nachvollziehen kann: "Ich fahre im Benz und hab die Sitzheizung an ...." In letzter Zeit und zum Release ist es sehr warm und dann die Sitzheizung? Bonez muss in einem Drogenrausch sein, dass er sehr heftig frieren, anders kann ich es mir nicht erklären. Ich möchte aber nicht zu lange rum reden hört doch einfach selbst:

Man hört ganz klar, dass die 187 Strassenbande wieder zurück zu den Wurzeln will und zeigen, dass der Palmen und Plastik Sound eine andere Spate ist und nicht mit dem 187 Sound vermischt wird. Man hört sehr klar, dass der Sound so bleiben muss, weil er einzigartig ist. Jam Beats wird höchstwahrscheinlich auch nur exklusiv Beats für die Bande machen, doch das ist nur eine Vermutung. Auf BeamSight.de wird ganz klar ein Review kommen und es wird groß. Ob der Sampler genau so einen riesigen Erfolg einfangen wird wie Palmen aus Plastik ist nur zu hoffen. Man kann nur hoffen, dass SA4 und LX nach dem Sampler 4, die Solo-Alben planen und aufnehmen. Die Nebensache-EP ist zumindest jetzt auch auf Spotify zum streamen bereit.